DRUM TRAX  SE

Einen sofortigen Zugriff auf tausende von mixfertigen Drum-Loops zu haben, ist eine feine Sache. Klicken - hören - fertig! Die Arbeit haben andere schon gemacht, im Fall dieser Library waren wir das.

Irgendwann kommen Sie vielleicht einmal an einen Punkt, an dem Sie das eine oder andere gern etwas anders hätten oder trotz der riesigen Auswahl genau der Groove fehlt, der Ihnen gerade vorschwebt. Selbermachen wäre dann angesagt, dazu braucht man erst einmal die richtigen Sounds, die Geräte bzw. die Software, etwas Ahnung, wie man Groove-Pattern programmiert und die Zeit, es dann auch zu tun.

Genau hier setzt die DRUM TRAX-Idee an und liefert Ihnen ein ausgereiftes System an vorprogrammierten Drum-Pattern auf separaten Tracks (Spuren) mit aufeinander abgestimmten Drum- und Percussion-Sounds in verschiedenen Kategorien und Geschwindigkeiten. Sie fangen also nicht bei Null an, sondern haben, wenn Sie es so nennen wollen, eine Art "Preset-Drumcomputer", der Ihnen viele Zeit raubende Schritte erspart. Dennoch bleiben die einzelnen Elemente flexibel einsetzbar und lassen genug Spielraum für die Umsetzung eigener Vorstellungen.

 

DRUMTRAX / MATRIX

 

Die Grafik zeigt einen Auszug aus der "Matrix", dem Kernstück der DRUM TRAX. Nicht zufällig besteht hier eine Ähnlichkeit zu der typischen LED-Kette mit 16 Steps, wie sie in den meisten Beatboxen anzutreffen ist.

Auch das einfache 3-Stufen-Konzept
OFF = LED aus = kein Sound
ON = LED an = Sound/normale Lautstärke
ACC = LED an/hell = Accent/betonter Sound (lauter)
ist den Hardware-Drumcomputern nachempfunden.

Eine solche 16er-Reihe steht für die kleinste Einheit, den eigentlichen "Drumtrack", also eine Solo-Spur, die ein Pattern mit nur einem bestimmten Sound enthält, ähnlich einer einzelnen Spur eines Mehrspur-Tonbandes oder Harddisk-Recording-Systems. Im folgenden Beispiel ist dies eine Bassdrum und hört sich so, alleine vielleicht noch etwas unspektakulär, an:
example - Kit 1 Beispiel Bassdrum-Track

Wie Sie schon an der oberen Reihe der Matrix erkennen können, sind sämtliche Drum-Trax in vier Kategorien unterteilt:

Drei für die elementaren Gruppen
example - Kit 1 D1 = Bassdrum Tracks
example - Kit 1 D2 = Snare Tracks
example - Kit 1 D3 = Hihat Tracks/offen und geschlossen
und eine Sondergruppe
example - Kit 1 D4 = Various (sehr unterschiedliche Percussion- und weitere Drum-Sounds)

Pro Tempo stehen für Sie in jeder dieser vier Kategorien (D1-D4)  25 bzw. 40 von Experten erstellte Drum-Muster bereit, die Sie nach Belieben kombinieren können. Mit dem mitgelieferten SOUND BROWSER können Sie sehr schnell und einfach verschiedene Kombinationen ausprobieren; es funktioniert aber ebenso mit jeder Sequenzer-Software, die den Import von WAV-Files erlaubt, und das tun heute eigentlich alle.

SOUND BROWSER

Wenn Sie jetzt einfach die vier Beispiel-Files (hierbei handelte es sich jeweils um das erste File in der Soundgruppe 1 im Tempo 130 bpm) zusammen verwenden, haben Sie schon Ihren ersten, einfachen Drum-Loop fertig gestellt, der dann so klingt:
example - Mix 1 Beispiel-Mix 1

Schon allein aus den 4 x 130 Pattern dieser ersten Soundgruppe können Sie durch ein paar Mausklicks hunderte neuer Drum-Loops erstellen, aber es wird noch besser, denn jetzt kommt noch der Faktor "Sound" hinzu. Insgesamt haben wir neun sehr unterschiedliche Drum- und Percussion-Sound-Kits, von analog über elektronisch bis akustisch, von Vintage bis brandaktuell, für Sie zusammengestellt, die wir Ihnen anschließend vorstellen werden.

Zuvor möchten wir Ihnen noch einmal die Codierung der Filenamen anhand des Beispiels "cd360201.mp3" verdeutlichen:

1. Stelle = CD-Bezeichnung
Gibt Ihnen den Hinweis, wo Sie dieses File finden. "c" steht in diesem Fall für CD Nr. 3 - Loops & Lines 130/140 bpm)

2. + 3. Stelle = Soundgruppe
Wie zuvor erläutert, "d1" für Drum-Tracks mit Bassdrums, "d2" für Snares usw.
"d3" in unserem Beispiel steht demnach für Hihat Drum-Tracks

4. Stelle = Tempo
Die einzelnen Drum-Tracks liegen in bis zu vier Tempi dieser Library vor,
4 = 100 bpm, 5 = 120 bpm, 6 = 130 bpm, 8 = 150 bpm

5. Stelle = Tonhöhe
Im Fall der Drum-Tracks immer "null"
(resultierend aus dem Gesamt-Schema dieser Library)

6. Stelle = Drum-Kit
Kennzeichen 1 bis 9, 2 wäre z. B. ein TR 909 Kit.
Die Kits stellen wir Ihnen gleich ausführlicher vor.

7. und 8. Stelle = Pattern
Die beiden letzten Stellen korrespondieren mit der Patternummer, die Sie am linken Rand der jeweiligen Matrix finden.

 

Was anfangs vielleicht etwas verwirrend klingt, ist in der Praxis recht einfach. Sie erhalten über den kurzen Dateinamen alle Informationen, die Sie brauchen, und haben gleichzeitig eine übersichtliche Sortierung der Files innerhalb eines Ordners. Im Klartext bedeutet der Filename unseres Beispiels demnach: Es ist ein Drum-Track der Hihat Gruppe, genauer gesagt Pattern Nr. 15 im Tempo 130 bpm, das sich auf der CD 3 befindet.

Nachstehend folgt jetzt eine kurze Vorstellung der einzelnen Kits sowie jeweils ein kurzer Beispiel-Loop, damit Sie in etwa auch eine Vorstellung davon bekommen, wie die einzelnen Sets klingen. In den Beispielen haben wir bewusst immer das gleiche Pattern in den ersten drei Spuren (BD, SN, HH) verwendet, da Sie so am besten den drastischen Unterschied der verschiedenen Sound-Kits zu hören bekommen. In der vierten Spur wurde immer nur ein Drum-Track aus der Various-Gruppe eingesetzt. Die Kits bestehen aber natürlich aus mehr als nur vier Sounds und Sie können natürlich auch mehr als vier Spuren gleichzeitig verwenden, zum Beispiel "CLAPS" in der fünften Spur, "RIMSHOTS" in Nummer 6, "CRASH-CYMBALS" in der siebten Spur usw.

 

example - Kit 1 Kit 1  (100er-Endnummern)
Kombi-Set mit analogen und elektronischen Sounds,
aus dem masterBEAT Software-Drumcomputer

example - Kit 2 Kit 2  (200er-Endnummern)
Typisches Sound-Set der Kult-Beatbox TR 909

example - Kit 3 Kit 3  (300er-Endnummern)
Noch eine Roland Beatbox mit Kult-Status, die TR 808

example - Kit 4 Kit 4  (400er-Endnummern)
Brandaktuelle Sounds aus der Korg Electribe R

example - Kit 5 Kit 5  (500er-Endnummern)
Sounds der Jomox X-base 09, für viele die analoge Drummachine schlechthin

example - Kit 6 Kit 6  (600er-Endnummern)
Vintage-Sounds, die erste - Roland CR78, seit "In the air tonight" weltbekannt

example - Kit 7 Kit 7  (700er-Endnummern)
Weitere Vintage-Sounds, hier von der seltenen Vermona DRM

example - Kit 8 Kit 8  (800er-Endnummern)
Akustisches Schlagzeug-Kit und zahlreiche Natur-Percussion-Instrumente

example - Kit 9 Kit 9  (900er Nummern)
E-Drum Kit Simmons SDS 5 u. a. mit vielen Varianten der legendären Toms

 

Bei allen neun Beispielen, die Sie zuvor hören konnten, handelt es sich immer noch um den gleichen Basis-Groove, den wir uns zuvor (s. o. unter Sound Browser) mit wenigen Mausklicks zusammengestellt hatten. Wir sind quasi mit den Pattern von Maschine zu Maschine "umgezogen".

Eine sehr interessante Möglichkeit ist, Pattern, Instrumenten-übergreifend zu kombinieren, eine im PC errechnete Power-Bassdrum mit einer X-base Snare, Hihats aus der TR909 mit E-Percussion-Sounds aus der Electribe, usw. Da Ihnen schon innerhalb dieser Special Edition mehrere hundert  DRUM TRAX Files zur Verfügung stehen, können Sie in kurzer Zeit abertausende neuer Drum-Grooves erstellen.

Die nachstehende Tabelle gibt Ihnen Auskunft darüber, wo Sie welche Tracks innerhalb dieser SE-Version finden:

  Kit 1 Kit 2 Kit 3 Kit 4 Kit 5 Kit 6 Kit 7 Kit 8 Kit 9
100bpm - - - - - - - - -
120bpm - CD 2 CD 2 - - CD 2 CD 2 CD 2 -
130bpm CD 3 CD 3 - CD 3 CD 3 - - CD 3 CD 3
150bpm CD 4 CD 4 CD 4 CD 4 - - - - -

Das komplette DRUM TRAX-Paket mit jeder Soundgruppe in allen vier
Geschwindigkeiten können Sie übrigens bei MASTERBITS beziehen.

Ein weiterer großer Vorteil dieser Lösung ist, dass die eigentlichen Tracks immer einzeln verfügbar bleiben und dadurch auch, was die Profis zu schätzen wissen werden, einzeln editierbar sind. Das beginnt mit so einfachen Dingen wie, dass Sie die Lautstärke der einzelnen Sounds verändern können, Einfluss auf die Position im Panorama nehmen können - nichts spektakuläres, aber sehr sinnvoll - mit einem normalen fertigen Drumloop aus der Konserve können Sie das bekanntlich nicht.

Noch interessanter wird es, wenn Sie jetzt noch die riesige Effekt-Abteilung, die die meisten modernen Sequenzer-Programme schon "on-board" haben oder z. B. über die Direct-X Plug-in-Option bereitstellen, mit ins Spiel bringen.

 

MUSIC CENTER 2.0

 

Die Abbildung zuvor zeigt einen Screenshot des DATA BECKER MUSIC CENTER 2.0. Dieser ausgewachsene Audio- und MIDI-Sequenzer beinhaltet trotz des günstigen Preises jede Menge professioneller Features. Das Hauptfenster im Hintergrund zeigt unsere vier Beispiel-Drum-Tracks. Im rechten Fenster sehen Sie den entsprechenden Ausschnitt aus dem Mixer, wo Sie die einzelnen Drum-Spuren, z. B. mit dem dreifachen EQ gezielt editieren können. Das Fenster links daneben zeigt einen der zehn zum Lieferumfang gehörenden Effekte, den Reverb, mit dem Sie in Echtzeit unterschiedliche Halleffekte erzeugen können. Auf diese Weise erzielen Sie ganz individuelle Ergebnisse, was wir Ihnen jetzt an Hand eines akustischen Bespiels zeigen:

Als Ausgangsmaterial diente hier ein ganz simples File mit
example - Kit 1 2 Achtel-Snare-Schlägen.
Im vorläufigen Mix hörte sich das File so an:
example - Kit 1 Dry-Mix.
Durch den Einsatz eines getimten Pan-Delays-Effects erhalten wir eine neue Snare-Variation, die schon eher wie ein Break klingt:
example - Kit 1 FX-Mix 1
Den noch etwas trockenen Snare-Sound können Sie weiter editieren, z. B. noch mit etwas Hall anreichern und über die Klangregelung etwas bissiger gestalten:
example - Kit 1 FX-Mix 2

Die Liste der Editier-Möglichkeiten ließe sich endlos fortsetzen. Denkbar wären darüber hinaus auch direkte Veränderungen am einzelnen Drumfile selbst. Um z. B. bewusst etwas Ungenauigkeit beim Timing zu erreichen (Human Touch), könnten Sie ein paar Millisekunden "Pause" ausschneiden und anschließend an einer anderen Stelle wieder einfügen.

Zum Schluss noch ein Tipp für den praktischen Einsatz: Die einzelnen Drum-Tracks wurden immer als fortlaufendes File geschnitten, d. h.,  es wurden drei Takte aufgenommen und anschließend der erste und der letzte Takt wieder Loop-genau entfernt. Dadurch ist sichergestellt, dass diese Soundfiles aneinander gereiht absolut "rundlaufen", auch dann noch, wenn am Ende des Taktes z. B. ein Cymbal-Hit mit einer sehr langen Ausklingzeit ertönt oder der Groove einen sog. Auftakt enthält, wie unser folgendes WAV.gif (167 Byte) Beispiel-File.

WAV Editor Fenster

Der Rest des ausklingenden Sounds (rot markiert) befindet sich also dann am Anfang des Taktes. Solange Sie die Files hintereinander abspielen, entspricht dieser Effekt absolut den realen Vorbildern. Nur wenn Sie ausgerechnet mit einem solchen File mit "überhängenden Sounds" beginnen, werden Sie das möglicherweise als störend empfinden, sodass wir Ihnen empfehlen, den "Sound-Schwanz" am Anfang des ersten Taktes in diesem speziellen Fall mit einem WAV-Editor zu muten.

 

Mit einem Klick auf einen der vier nachfolgenden Buttons
erreichen Sie die Matrix für die jeweilige Soundgruppe!

Matrix BASSDRUM aufrufen !Matrix Snare aufrufen !Matrix HIHATaufrufen !Matrix various aufrufen !

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