MONSTER-PACK SOUND-BROWSER mit Groove-Check Window
PC-Usern steht zusätzlich eine 3D-Oberfläche zur Verfügung. Die linke Hälfte
beinhaltet einen Search-Engine mit diversen Sound-Suchfunktionen. Die so
vorausgewählten Sounds können per "Drag´n´Drop" im rechten Fenster
sofort abgehört werden. Das Groove-Check-Window erlaubt sogar das gleichzeitige Abspielen
von bis zu 4 WAV-Files. So erhalten Sie sehr schnell einen ersten Eindruck, wie die
ausgewählten Sounds und Loops im Zusammenspiel klingen. Durch einfaches
"Herüberziehen" können die Soundfiles in ein Verzeichnis Ihrer Wahl kopiert
werden. Das Programm befindet sich übrigens auf der CD Nr. 1.
Update
Auf einigen PCs kommt es unter bestimmten Voraussetzungen zu der Meldung
"Laufzeitfehler 9 ..." beim Aufruf der Installationsroutine. Sollte dieser
seltene Fall bei Ihnen zutreffen, kann dieser Fehler durch ein Bugfix-Patch behoben
werden. Dieses betrifft übrigens nur die deutschsprachige Version - wir liefern bis zu
einer Neuauflage ausschließlich die neuere, englische Version aus.
Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, daß MASTERBITS nur
für die 10.000 Soundfiles - jedoch nicht für das Sound-Browser-Programm verantwortlich
ist. Dennoch stellen wir Ihnen hier als Service das entsprechende BUGFIX-PATCH (Zip/541 KB) zum Download bereit. Sollten Sie weitere
Fragen haben oder Support benötigen, bitten wir Sie, sich bitte direkt an die Fa. Data Becker in Düsseldorf zu wenden.
Hinweise für erfahrene PC-Musikproduzenten und
MAC-User
Für die Macintosh-Plattform steht diese Oberfläche leider nicht zur Verfügung. MAC-User
werden diese umfangreiche Library wie gewohnt entdecken müssen bzw. können. Können
deshalb, weil wir durchaus auch den musik-erfahrenen PC-Usern empfehlen, das riesige
Klangangebot auch "per Hand" zu durchstöbern.
In vielen Fällen ist die Auswahl über den Browser die einfachere und schnellere
Möglichkeit. Allerdings kann diese Hilfe auch zur Falle werden, denn durch die
eingegebenen Such-Parameter findet möglicherweise eine Vorauswahl der Sounds statt, die
so gar nicht gewollt war. Bekanntlich sind die Grenzen zwischen den vielen aktuellen
Musikrichtungen durchaus fließend und wer sagt denn, daß z. B. ein super-trockener Kick,
der der Kategorie TECHNO zugeordnet ist, nicht genau die Bassdrum ist, die ich für meine
aktuelle DANCE-Produktion gerade suche?
Ähnliches gilt auch für den Groove-Check-Teil. Es gibt kaum eine
einfachere und schnellere Möglichkeit, ´mal eben "on the fly" mehrere Samples
miteinander auszuprobieren. Das funktioniert auch prima und bietet eine schnelle
Hilfestellung, hat aber auch seine Grenzen. "Offbeat-Elemente" zum Beispiel
klingen im Groove-Check logischerweise völlig daneben, da der Sample-Startpunkt
immer auf die "EINS" fixiert ist.
Unser Fazit daher: Der Soundbrowser ist eine schöne Oberfläche (die den meisten
Sound-Libraries völlig fehlt) in 3D-Optik mit sehr schnellen Funktionen, der besonders
Musikeinsteigern eine gute Hilfestellung bietet. Erfahrene Musik-Produzenten sollten sich
hin und wieder über die Hilfen der "Suchmachine" und des
"Groove-Checker" hinwegsetzen, um das riesige Potential dieser Library
voll auszuschöpfen.
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